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Medien Heute

Medien heute

Ob Radio, Fernsehen, Internet oder doch die altbewährte Zeitung. Medien sindnicht mehr aus unserer heutigen Welt wegzudenken. Während vor guten 10 Jahren nur knappe 2/3 Stunden der Medienwelt gewidmet wurden, verbringt der durchschnittliche Deutsche heutzutage schon fast 10 Stunden online.

Dabei bemerken wir unseren steigenden Medienkonsum gar nicht. Denn Geräte wie das Smartphone sind zu unseren täglichen Begleitern geworden.

Medien können sowohl als  Kommunikationsmittel oder Informationsquelle genutzt werden,wie aber auch einfach nur um unserem persönlichen Zeitvertreib dienen.

Entwicklung der Medien

Angefangen hatte damals allerdings alles mit dem Druck der ersten Bücher, im Jahre 1445. Sie waren damals das Wichtigste Medium um Wissen und Geschichten festzuhalten und zu verbreiten. Gefolgt von der Veröffentlichungen der ersten Zeitungen, 2 Jahrhunderte später, um Meinungen und Nachrichten zu teilen. Fotografie wie auch der Stummfilm und das erste Telefon, damals noch als Fernsprecher bekannt, kamen dann im 18. Jahrhundert dazu. Ab 1923 liefen dann auch schon die ersten radio ähnlichen Sender im Hörfunk. Angefangen bei einem ausgestrahlten Weihnachtskonzert in Berlin. Die ersten Fernseher und das Farb-TV wiederum wurden dann mitte des 19. Jahrhunderts publik. Weltweite Ereignisse wie Fußballmeisterschaften und die Krönung der Queen von England zogen die Aufmerksam auf das beliebte Gerät. Darauf kamen auch PC, Video, Telefax sowie die Ersten Modelle des Handys auf den Markt. Jedoch waren damalige kiloschwere Autotelefone noch nicht weit verbreitet, erst als man die Mobilfunknetze auf baute, fanden die Leute interesse an den Mobiltelefonen. Basierend auf diesen Grundlagen entstanden die uns bekannten Smartphones, Laptops, Tablets sowie digitales TV/ Radio oder Informations und Kommunikations Webseiten. Medien wie CDs, MP3s und SMS, welche schon fast wieder als altmodisch gelten, liegen ebenfall erst ein paar Jahre zurück.  

Wie haben die Medien unsere Welt verändert? Und wie beeinflussen sie unseren Alltag?

Erinnert man sich an die Zeit zurück in der man per Hand oder Schreibmaschine einen Brief verfasste, welcher erst Tage später bei dem Empfänger angekommen ist, erscheint das schon fast lächerlich dazu wie schnell und einfach man heutzutage miteinander kommunizieren kann. Durch geübtes Tippen kann man nun innerhalb von Sekunden Kontakt mit anderen Personen aufnehmen und diesen sein Anliegen preisgeben. Telefonate per Kabeltelefon werden nun durch Sprachaudios oder Viedeochat ersetzt. Und geht es darum seinen Freunden ein paar Urlaubsgrüße zu schicken, werden statt den altbewährten Postkarten nun Fotos auf sozialen Netzwerken geteilt.

Auch das Einteilen der Zeit in unserem Alltag richtet sich nun schon ganz nach den vorgegebenen Medienzeiten. Dies fängt schon in der Früh an, denn natürlich wird nach dem Aufwachen, erstmal das Smartphone auf neuen Nachrichten geprüft. Ob dies nun geschäftliche E-mails sind oder man erstmal die Sozialen Netzwerke abcheckt, um immer genau informiert zu sein wer wo was gepostet hat, bleibt jedem selbst überlassen. Sitzt man dann gemütlich am Frühstückstisch, läuft hierbei schon oftmals der ein oder andere Fernseher oder das Radio. Selbst Erwachsene Personen bleiben nicht verschont, auch wenn es nur die Tageszeitung ist, um über das aktuelle Weltgeschehen bescheid zu wissen. Auch unterwegs zur Arbeit stehen wir ständig unter dem Einfluss der Medienwelt. Sei es im Auto durch das Radio oder in der Bahn wo wir gern mal durch kontinuierliches Surfen im Internet unser Datenvolumen verbrauchen. Wirft man einen Blick in die Arbeitswelt selbst, fällt einem auf, wie vieles heutzutage mit Hilfe von elektronischen Geräten gelöst oder zumindest mit modernen Programmen gearbeitet wird. So sind dieheutigen Medien beispielsweise sehr praktisch für Firmen, um mit deren Kunden Kontakt aufzunehmen oder durch Onlinewerbung mehr Bekanntheit zu erreichen. Endlich von der Arbeit daheim, bestimmten dann Sendezeiten oftmals unseren Feierabend. Denn unter keinen Umständen will man die spannende Krimiserie verpassen, für die der Abend nach Viertel Nach Acht reserviert ist.

Die Jugend und die Digitale Welt

Schaut man allerdings in die Welt der Jugend, wird einem schnell klar, dass diese das WorldWideWeb nicht nur für schulische Zwecke benutzen. Überhaupt sind die Jüngeren unserer Generationen viel besser mit den aktuellen Techniken vertraut, da diese mit unseren heutigen Medienwelt aufgewachsen sind und so gut wie als selbstverständlich ansehen. Hierbei stellt sich natürlich auch die Frage, ab wann und in welchem Alter man Kinder den Zugang zum Internet und deren Schattenseiten gewähren sollte. Auch die Frage wie lange man seine Kinder dem Medienstrom aussetzten sollte ist ein stetiges Thema. So kämpfen viele Familien schon im frühen Alter damit, dass ihre Kinder zu viel Zeit vor dem Fernseher oder dem Internet verbringen und deren Außenwelt ganz vergessen. Auch in vielen Schulen ist dies ein Problem. In einigen ist sogar ein regelrechtes Handyverbot auf dem Schulhof eingeführt worden. Es lenke die Schüler zu sehr von dem Lernen ab. Die Erklärung dafür ist, dass die Jugendlichen in ihren Pausen nur noch auf ihre Smartphones starren und Dinge wie Essen, Gesprächemit den Freunden und Toilettengänge im Unterricht nachholen. Auch das permanente Nutzen des Handys im Unterricht fällt den Lehrern zur Last. Denn kaum ein Schüler kann einen kurzen Blick auf den Bildschirm, um seinen neuen Nachrichten zu lesen unterlassen. Hierbei ist ein anderes Thema gleich mit aufgegriffen. Der ständige Drang Daueronline zu sein, um niemals einen neuen Post oder eine Message zu verpassen. Es ist nicht nur eine Phase sonder eher schon ein Zustand, wie die Jugendliche in Panik in verfallen, wenn sie für paar Stunden offline sind. Fällt beispielsweise einmal aufgrund technischer Probleme das WLAN aus, ist das Geschrei groß.

Medien als Kommunikations-/Informationsmittel

Unsere heutigen Medien dienen uns nicht nur als Mittel um mit Freunden oder Verwandten in Kontakt zu treten sondern auch um Informationen, Nachrichten oder Meinungen in die Welt zu tragen. Oft ist uns gar nicht wirklich bewusst wie viel Einfluss das Internet und deren Drahtzieher auf uns haben. So manipulieren Aussagen von Politikern, Botschaften von Socialmediastars oder einfache Werbung uns und unsere Gedanken, ohne dass wir es überhaupt bemerken. Denn Medien,  wie vorallem das Internet und Fernsehen, sind der beste Weg um viele Leute zu erreichen, da dieses sogut wie in allen Altersklassen vertreten ist. Aber nicht alle Informationen die man im World Wide Web so finden kann sind seriös. Die meisten Menschen wissen nicht einmal dass die bekanntesten Lexika auch Falschinformationen enthalten können. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass auf das Internet ein jeder Zugang hat und somit auch jeder, der noch so fach unwissend ist, seinen Texte verbreiten kann.